Das Sparbuch - Sicherheit und niedrige Zinssätze


Das Sparbuch galt einst als ausgesprochen beliebte Spareinlage, die aber heutzutage aufgrund niedriger Zinsgewinne kaum noch von Banken als Hauptprodukt angeboten wird. Gegenwärtig nutzen überwiegend Jugendliche und Kinder ein Sparbuch, praktisch als Ersatz für das Sparschwein. Es gibt zahlreiche Besonderheiten bei einem Sparbuch, die u. a. die Abhebungsprozesse betreffen. So dürfen in der Regel pro Monat nur Beträge bis zu einer maximalen Obergrenze abgehoben werden. Das Geld erhält man für gewöhnlich direkt am Schalter. Teilweise gibt es allerdings auch die Möglichkeit, ein Sparbuch mit einem Konto zu verknüpfen, um so vom Konto aus Abbuchungen zu tätigen.


Ein Sparbuch bietet viele Besonderheiten


Zu den weiteren Besonderheiten, mit denen das Sparbuch behaftet ist, gehören sein Charakter als sichere Anlageform, sichere, wenn auch niedrige, Zinsen, und eine Zinsgutschrift zum Ende des Jahres. Bei Girokonten ist die Auszahlung der Zinsen meist vierteljährlich vorgesehen. Darüber hinaus sollte bei einem Sparbuch die Kündigungsfrist beachtet werden, die meistens von den Banken gefordert wird. Diese liegt in der Regel bei zwei bis drei Monaten. Ebenfalls eine Besonderheit von Sparbüchern liegt darin, dass keine Mindesteinlage gefordert wird, weshalb auch meist Kinder und Jugendliche diese Anlageform nutzen. Zudem ist die Kontoführung in den meisten Fällen kostenlos, sodass keinerlei Zusatzgebühren für den Sparbuchinhaber zu befürchten sind.


Ein Tagesgeldkonto ist eine gute Alternative


Die Zinssätze von Sparbüchern liegen je nach Anbietern zwischen knapp unter einem und zwei Prozent. Zum Teil sind einige Voraussetzungen in Hinsicht auf die gebotenen Konditionen zu beachten. Hierzu gehört etwa der Neukundenstatus des Nutzers, was bedeutet, dass er noch keine Produkte des Anbieters in Anspruch genommen hat bzw. gerade nimmt, und bei guten Zinskonditionen auch eine Mindesteinlage. Alternativ zum Sparbuch ist ein Tagesgeldkonto als ebenfalls sichere Anlage sehr zu empfehlen. Hierbei sind auch die Zinskonditionen der jeweiligen Anbieter deutlich höher. Zudem hat man schnelleren Zugriff auf das Geld und man muss nicht mit einer Auszahlungsobergrenze pro Monat rechnen.

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